Der Club

FAST 125 JAHRE TENNIS-GESCHICHTE


Der Kasseler Tennis-Club Bad Wilhelmshöhe:

einer der ältesten Clubs in Deutschland

1896 gegründet, zählt der Kasseler Tennis-Club Bad Wilhelmshöhe e.V. zu den ältesten Tennis-Vereinen in Deutschland und feiert 2021 sein 125-jähriges Bestehen. Amtlich belegt ist, dass einst die kaiserliche Familie während ihres jährlichen Sommeraufenthaltes an der Burgfeldstraße aufschlug. Die „Prinzenplätze“ haben demnach große historische Bedeutung. Inzwischen liegen sie offiziell im Areal des UNESO Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe - wohl einzigartig in Deutschland.

Neben dem regen Vereinsbetrieb standen Turniere in „Cassel-Wilhelmshöhe“ schon 1913 auf dem Programm, später dann 1939, und ab 1952 sogar 20 Jahre internationale Wettbewerbe. 1986 lebten diese zunächst mit dem PEN-Cup, anschließend mit dem Warsteiner Grand Prix und seit 1998 mit den Wilhelmshöhe Open wieder auf. Diese sind das mit 25.000 Dollar Preisgeld höchstdotierte deutsche ITF-Turnier im Rahmen der ITF World Tennis Tour und locken jährlich die „Stars von morgen“ an. Das Turnier ist ohne Zweifel das Aushängeschild des Clubs.

1921 wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen, bevor der Zweite Weltkrieg erneut in die Geschichte des Clubs eingreift. Der Tennisclub Wilhelmshöhe muss sich einem der bereits „zugelassenen Vereinen“ anschließen. So bilden die „Wilhelmshöher“ zuerst mit dem VFL Hessen Kassel und später nach dessen Zusammenschluss mit weiteren Vereinen zum größeren KSV Hessen Kassel dessen Tennisabteilung. Schon ab 1945 wird dann wieder gespielt, ab 1947 nimmt die erste Mannschaft wieder an Meisterschaftsspielen teil. 1949 wird das neue Vereinsheim geschaffen, die Plätze werden überholt. 1952 zieht wieder Leben auf der Anlage ein, nationale und internationale Spitzenspieler geben sich die Ehre bei den Wilhelmshöher Turnieren. Die Anlage an der Burgfeldstraße lockt die Stars.

Bis 1972 finden die Turniere statt, danach wird hier „Ganzjahrestennis“ ermöglicht. Platz 3 erhält einen Gussasphaltbelag, die Tennistraglufthalle ermöglicht es, auch im Winter zu spielen. 1973 kehrt der Club zur vollen Selbstständigkeit zurück und führt fortan den Namen Kasseler Tennisclub Wilhelmshöhe. Die Trennung vom Großverein KSV Hessen wird durchgeführt, um die Grundlage für den geplanten Clubhausneubau zu schaffen, der anstelle des einfachen eingeschossigen Clubheims entsteht. 1974 kommen zwei weitere Plätze hinzu, 1977 umfasst die gesamte Anlage sieben Plätze. 1986 lebt die Turnier-Tradition wieder auf mit dem Penn-Cup, 1987 folgt der Warsteiner Grand Prix. Seit 1998 sind die Wilhelmshöhe Open - 2002 als „Bestes Internationales Turnier“ ausgezeichnet, das Tennis-Highlight der Region und werden später unter dem Motto „Heute schon die Stars von morgen sehen“ zum höchstdotierten deutschen ITF-Future-Turnier. 1991 wird die Traglufthalle erneuert und - hier schließt sich der Kreis - im 120. Club-Jahr - 2016 erneut schmuck renoviert.
Die energetische Sanierung erfolgt im Jahr 2018 und die Halle ist nun ein absolutes Schmuckstück.

Ein reges Clubleben

Wie gut das Clubleben funktionieren kann, zeigt sich beispielweise  bei den Nachwuchsteams gezeigt, bei denen sich Jugendwartin Tina Gerke und die ManschaftsleiterInnen Claudia Haghani, Sabine Eisfeld und Thomas Hübner stark um die Mannschaften kümmern.
Auch das beliebte „Er und Sie“-Turnier für Jedermann ist eine Anlaufstation für neue Tennis-Interessierte.

Der Leistungssport soll wieder mehr in den Fokus rücken. Hier sind die Mannschaften inwischen wieder sehr erfolgreich und gut aufgestellt, seit 2019 auch wieder mit einer Damenmannschaft und einer 2. Herrenmannschaft. Dazu kommen jüngst wieder vom KTCW veranstaltete LK-Turniere.

 

IMPRESSIONEN AUS DEM CLUBLEBEN